Tricomedia

Krisen. Management.

Wer war auf COVID-19 vorbereitet?

Niemand.

Welche Institutionen und Unternehmen sind imstande, eine solche Lage zu simulieren?

Jede und jedes. Trotzdem hat es keine gemacht. Das ist der eigentliche Skandal im besten Sinne. Zumal bereits im Jahre 2012 im Bund ähnliche Szenarien aufgeschrieben, aber nie simuliert und geschweige denn vorbereitet worden waren.

Was kann ein Unternehmen also aus dieser Situation lernen?

Sich wirklich vorbereiten. Nur vorbereitete und erfahrene Menschen mit genügend Empathie gehören in dieser Situation vor die Kamera. Transparent und offensiv haben sie die Wahrheit zu kommunizieren. Erwartungen sind aktiv zu managen. Erst zuhören, dann reden. Jeder Versuch, kritische Quellen mundtot zu machen, geht gnadenlos schief. Manchmal ist es deshalb besser, einzusehen, dass man einen Schaden lediglich noch eingrenzen kann.

Nur, wer hat im Alltagsgeschäft überhaupt Zeit, sich darüber Gedanken zu machen?

Jede und jeder. Sie und er kommen nicht (mehr) dran vorbei.

Krisenkommunikation ist ein Instrument des Krisenmanagements. Nur eines, aber ein entscheidendes. Denn es gilt: Erfolgreiche Politik ist zu 99 Prozent erfolgreiche Kommunikation. Dies lässt sich auf die Wirtschaft und andere Branchen übertragen.

 

 Die Krise beginnt damit, dass ein Stakeholder sagt: „Der hat eine Krise.“ Und von nun an gelten eigene Gesetzmäßigkeiten:

  • Nicht die Fakten zählen, sondern was die Öffentlichkeit über einen Vorfall wahrnimmt.
  • Gegen Medien sind keine Krisen zu gewinnen. Wer’s glaubt, verliert.
  • Emotionen sind oftmals wichtiger als Fakten. Leider. Aber dem ist so.
  • Wer der Meinung ist, dass er „nichts zu sagen hat“, der wird erleben: Journalisten finden jemanden, der etwas zu sagen hat. Gleich welcher Kompetenz.
  • Winston Churchill hat treffend formuliert: „Wartende Journalisten sind gefährlich. Vergeblich wartende Journalisten sind gefährlicher. Vergeblich wartende Journalisten, die Informationen untereinander austauschen, sind am gefährlichsten.“
  • Bevor Journalisten berichten, werden sie stundenlang von Social Media berieselt. Und es gibt mindestens einen Social-Media-Nutzer, der seinen Emotionen freien Lauf lässt. Er wird von Medien zitiert. Garantiert.
  • Was die Corona-Krise bestens gezeigt hat: Medien verstärken die Angst von Menschen.
  • Und – ganz wichtig: Für Medien sind Krisen Alltagsgeschäft!

Medien sind dazu da, eine Geschichte zu erzählen. Diese beginnt in der Regel mit einem reflexartigen Täter-Vorwurf: Sie sind schuldig bis zum Beweis der Unschuld. Und es gilt: Wer schweigt, hat Unrecht.

Während einer Krise steht Ihr gesamter Auftritt unter verschärfter Beobachtung: von Anzeigenkampagnen über Veranstaltungen, Social-Media-Auftritten bis hin zum Verhalten eines einzelnen Sachbearbeiters am Telefon. Mehr denn je ist ein integriertes Kommunikationsmanagement essenziell. Dieses aufzubauen, auch kurzfristig, gehört zu den Kernkompetenzen von TriCoMedia. TriCoMedia wird nur aktiv, wenn es strukturell und damit nachhaltig arbeiten kann. Kurzfrist-Aktionen werden zum Bumerang.

Kurzum

TriCoMedia versteht sich als treuer und verlässlicher Partner, der einzig allein da ist, Strukturen aufzubauen und damit Nachhaltigkeit zu implementieren. Das Know-how hierfür rührt aus einem Jahrzehnt Regierungserfahrung, einem Jahrzehnt Journalismus, vielen best practices und einer wissenschaftlichen Arbeit u.a. über die Krisenkommunikation im Zeitalter von Social Media. Um ein Zitat von Jack Welch (ex-CEO von General Electric) abzuwandeln: Wir hoffen für Sie das Beste und bereiten Sie auf das Schlimmste vor.